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Kapitel 5 - Das UlhausUnsere Werkstattadresse ist das Ulhaus. Der Straßenname leitet sich ab vom altdeutschen Wort „Ul”, welches sich wiederum ableitet vom lateinischen „olla”. Beide Worte bedeuten „Topf”. Und die „Ulner” oder auch „Auler” oder „Euler” waren die Töpfer.
Abb.: Das „Ulhaus” um 1920 Bis zum Jahre 1880 bezogen wir unseren Ton aus eigener Grube. Das Material wurde hierbei unter Tage in Schollen abgebaut. Im Laufe der Jahrhunderte verschlechterte sich jedoch zunehmend die Qualität des Tonmaterials durch eingelagerte Lehmspuren, Sand und Gesteinsreste. Dies führte dann zu immer größeren Anteilen von Ausschussware. Hier, zwischen Fertigwarenlager und Brennholzlager, landeten all jene Töpfe, welche den Brand nicht ohne Fehler überstanden haben. Die extrem harten Scherben wurden schließlich von Schamotteproduzenten aufgekauft, um sie zu Tonscherbenmehl zu vermahlen.
Abb.: Der Scherbenhaufen Um das Töpferhandwerk weiterhin ausführen zu können, bezogen wir von nun an unseren Ton per Reichsbahn aus dem Westerwald (Kannenbäckerländchen).
Abb.: Töpfermeister Karl Rennertz (1893 bis 1970) zusammen mit
Abb.: Gottfried Kuckertz (1867 bis 1937) zusammen Lesen Sie weiter im Kapitel 6 - Der Töpfer und sein Pfeifchen |
Neues aus der Lehrwerkstatt
Vor einiger Zeit hat Simon seine Töpferlehre begonnen. Klar, dass er mittlerweile schon so einiges dazugelernt hat. Heute steht das Henkeln der Tassen auf seinem Arbeitsplan. Lesen Sie die ganze Geschichte... Ladenöffnungszeiten9:00 - 18:30 Uhr (Mo - Fr) Ulhaus 38, 52379 Langerwehe So finden Sie uns in Langerwehe:
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